Call for papers: ILERA European Congress 2019 „Perspectives of Employment Relations in Europe“, Düsseldorf, Germany, 5–7 September 2019

http://ilera2019.giraweb.de/cfp

ILERA European Congress 2019
Perspectives of Employment Relations in Europe,
Düsseldorf, Germany, 5–7 September 2019
(http://ilera2019.giraweb.de/)
(www.ilera2019.eu)

CALL FOR PAPER AND WORKSHOP PROPOSALS
(deadline 20 December 2018)
The XII European Regional Congress of the International Labour and Employment Relations Association (ILERA) will take place in Düsseldorf on 5–7 September 2019 and intends to explore and analyse the changes in labour and employment relations across Europe and in a comparative perspective. Stable labour relations and welfare state protections have been perceived to be at the core of what has been named the European social model. Beginning in the 1990s, however, their foundations seem to have been weakened in many countries: We witness a decline in bargaining coverage, employer and union densities but also many efforts to restructure the welfare state as well as systems of labour market regulation. The 12th ILERA European Congress comes at a time when changes of institutions, actors and practices of labour relations are widespread. We expect recent current events such as the digitalisation of the economy, intensified conflict on trade, the exit of the United Kingdom from the EU as well as the
vastly changing political landscape which comes along with the rise of right-wing populist parties to infl uence such changes in various ways. For good or bad, industrial relations will not remain the same. We invite participants to contribute towards analysing the direction, content and speed of such processes of change but also the current state of labour relations in Europe and beyond. We are particularly interested in receiving paper proposals which engage in research on how societal actors seek to actively shape labour relations, institutions, processes and outcomes.
Papers and workshops addressing the multi-faceted issues outlined above are welcome. In particular, proposals can refer to the following four tracks:
Track 1: Social Europe: Equality and Poverty
Track 2: Regulation of Labour: Actors, Institutions and Law
Track 3: Workers’ Voice and Industrial Democracy
Track 4: Human Resources, Quality of Work and Digitalisation

Abstracts are invited for submission through the congress website at:
http://www.ilera2019giraweb.de/cfp
Notifications of acceptance will be sent by 28 February 2019
Registration for the Congress will start on 31 January 2019

More detailed information: http://ilera2019.giraweb.de/cfp

Advertisements

Tagung des Arbeitskreises für Empirische Personal- und Organisationsforschung (AKempor) 22. -23.11.18 an der Universität Salzburg

 

Heiko Hoßfeld und Martin Wolfslast (Universität Duisburg-Essen) erhalten Preis für ihr Paper „Öffentliche Legitimitätskrisen von Unternehmen“

Martin Wolfslast und Dr. Heiko Hoßfeld (Universität Duisburg-Essen) haben für ihren Vortrag und ihr Papier zum Thema „Öffentliche Legitimitätskrisen von Unternehmen – Identifikation und Ursachenanalyse“ einen Preis – den Short Paper Award – erhalten. Verliehen wurde der Preis auf der 15. Jahrestagung des Arbeitskreises Empirische Personal- und Organisationsforschung (AKempor), die im November 2017 an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf stattfand. Wir freuen uns mit den Preisträgern.

Erinnerung Call for Papers für den 5. Workshop „Kritische Organisationsforschung“ – Einreichungen noch bis zum 31.5. möglich

Erinnerung

an den Call for Papers für den 5. Workshop ‚Kritische Organisationsforschung: „Ästhetik und Organisation – Inszenierung und Ästhetisierung von Organisation, Arbeit und Management“ (5.-6. Oktober 2017 an der Universität Duisburg-Essen) http://www.kritische-organisationsforschung.de/?page_id=1868 – Einreichungen sind noch bis zum 31.5. möglich!

(Quelle des Bildes: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Warsaw_Uprising_by_Bukowski_-_mail_box_-_131.jpg)

Call for Papers – 5. Workshop ‚Kritische Organisationsforschung‘: „Ästhetik und Organisation – Inszenierung und Ästhetisierung von Organisation, Arbeit und Management“

Der fünfte Workshop des Forums „Kritische Organisationsforschung“ findet am 5.-6. Oktober 2017 an der Universität Duisburg-Essen statt. Die Organisatoren sind PD Dr. Ronald Hartz, (Technische Universität Chemnitz), Prof. Dr. Werner Nienhüser (Universität Duisburg-Essen) und Jun.-Prof. Dr. Matthias Rätzer (Technische Universität Chemnitz).

Die diesjährige Tagung widmet sich dem Thema „Ästhetik und Organisation“.

„Die folgenden Felder lassen sich als erste Orientierung für mögliche Einreichungen von Beitragsvorschlägen verstehen, andere Perspektiven sind dabei selbstverständlich willkommen:

  • Ästhetischer Kapitalismus“? Denkbar sind Arbeiten, welche nach dem Stellenwert und der Reichweite der Diagnose eines „ästhetischen Kapitalismus“ fragen. Welche Phänomene geraten in den Blick, was wird, etwa bezogen auf organisationale Praktiken im globalen Maßstab, ausgeblendet? Wie ist das Verhältnis von Rationalisierung und Ästhetisierung in historischer Perspektive zu denken?

  • Ästhetisierung und Inszenierung von Organisation: Wie werden Organisationen im Sinne einer ‚ästhetischen Kohärenz‘ hervorgebracht? Welche Rolle spielen Artefakte, Achitektur, Raum, Sprache, Events etc. bei der Inszenierung von Organisationen? Wo zeigen sich Brüche oder auch das Scheitern von ‚Kohärenz‘? In welchem Verhältnis steht dabei die Inszenierung von Organisation zum Bereich des Nicht-Sichtbaren oder -Sagbaren, etwa im Sinne einer machtvollen ‚Aufteilung des Sinnlichen‘ (Rancière 2006)?

  • Ästhetische Arbeit und Ästhetisierung von Arbeit: Unter anderem im Anschluss an die Arbeiten zur ‚aesthetic labour‘ (Tyler und Taylor 1998, Hancock und Tyler 2000, Warhurst et al. 2000, Witz et al. 2003) rücken hierbei Phänomene wie äußeres Erscheinungsbild, körperliches Auftreten und Sprache bis hin zur Diskriminierung i.S. eines „lookism“ in den Fokus. Beschäftigte werden zu ästhetischen Stellvertretern des Unternehmens. Zugleich stellen sich Fragen nach dem Verhältnis von ‚Frontstage‘ und ‚Backstage‘, Gender und Organisation sowie der Kontrolle und Subsumtion von Arbeit.

  • Gibt es eine ‚ästhetische Theorie der Organisation‘ und was wären deren Implikationen? Anschlüsse sind hier sowohl in rein konzeptioneller Hinsicht (z.B. die Organisation als performativer Akt) als auch in (organisations)analytischer Perspektive (bspw. aus den Methoden der Theaterwissenschaft) denkbar. Als weitere Perspektive wären hier ebenso die phänomenologischen Folgen eines entsprechenden Zugriffs auf Organisationen, ihre Umwelt und die Individuen in ihnen von Interesse.

  • Ästhetik und Ästhetisierung von Kritik, Widerstand und Subversion: In historischer Perspektive erweist sich der Rekurs auf Ästhetik, etwa in Form der ‚Künstlerkritik‘ (Boltanski/Chiapello 2006) auch immer als eine Perspektive des Widerstands gegenüber den Anrufungen des Marktes und der Rationalisierung, etwa als Anspruch auf Kreativität und Authentizität und als Hinweisen auf gesellschaftliche Kontingenz. Insofern eine zunehmende „Verzahnung und strukturelle Stützung von Ästhetisierungs- und Rationalisierungsprozessen“ (Reckwitz 2015: 49) diagnostiziert wird, stellt sich die Frage nach dem Stellenwert und den Möglichkeiten ästhetischer Kritik und der Ästhetisierung von Widerstand neu, so etwa auch in den Bereichen alternativer Ökonomien und sozialer Bewegungen.“ (Quelle: Call for Papers; Quelle des 1. Bildes: https://bilderderorganisation.wordpress.com/2017/01/28/brutalismus-hassliche-architektur/; Bild 3: https://de.wikipedia.org/wiki/Burning_Man), Bild 3: Jan Pervovschi; http://www.strozzina.org/artpriceandvalue/perjovschi.html)

Mehr dazu finden Sie hier im Call for Papers und auf der Webseite „Kritische Organisationsforschung“. Siehe auch https://bilderderorganisation.wordpress.com.

 

CfP for an interesting conference stream: „Organizing Outsiders and their Spaces“

The stream „Organizing Outsiders and their Spaces“  (stream 20) is part of the conference or symposium „Politics and Ethnography in an Age of Uncertainty“. The 12th Annual Ethnography Symposium takes place at the University of Manchester next year (30th August – 1st September 2017). Keynote speakers will be: Professor Emma Crewe (SOAS, University of London); Professor Bruno Latour (Sciences Po); Professor Bill Maurer (University of California, Irvine) and Professor Hugh Willmott (CASS Business School, London).

Convenors of Stream 20: „Organizing Outsiders and their Spaces“ are Mona Florian, Jana Costas (European University Viadrina) and Gideon Kunda (Tel Aviv University).

You can submit an abstract or proposal (not more that 500 words) by Tuesday 28th February 2017 to florian@europa-uni.de. Decisions on acceptance will be made by 30th March 2017. More information about the stream here: http://www.confercare.manchester.ac.uk/events/ethnography/streams/stream20/#d.en.513818

(Source of the picture: Conference website.)

 

Jahrestagung der German Industrial Relations Association (GIRA) 2016

Die Jahrestagung der German Industrial Relations Association (GIRA) 2016 zum Thema

„Legitimität in den industriellen Beziehungen“

findet am 27./28.10.2016 in Chemnitz statt.

Weitere Informationen zur Tagung und den CfP finden Sie hier. (Die genannte Frist für die Einreichungen von Abstracts wird vom 30.4. auf den 31.5.2016 verlängert.) Siehe auch www.giraweb.de.