New paper: Empirical study on „the voluntary precariat in the value chain“ – home-based garment production in Turkey

„This article explores the organizational characteristics and distinctive settings of the labour process of home-based garment work in the context of embedded control and consent relations in local garment productions in Turkey. Using Turkey as the case example of a garment export country in the global economy, the article explores the nature and organization of home-based piecework at the micro level within a broader global garment production chains perspective. Conducted in two Turkish cities, the study analyses the different cultural backgrounds of female workers and two distinct types of work, namely hand stitching and machine sewing of garments. The findings highlight the relationship between the cultural backgrounds of workers and the different types of work they undertake with control and consent practices as well as the patriarchal societal structure and relations in the context of local labour control regimes.“

Source: Tartanoğlu, Şafak (2017): The voluntary precariat in the value chain. The hidden patterns of home-based garment production in Turkey. In: Competition & Change. DOI: 10.1177/1024529417745475.

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„Kampagne „VW Boykott“ – bis alle Skandalkarten und eine ökologische und gesundheitliche Entschädigung auf dem Tisch sind!“

Der Politikwissenschaftler Professor Peter Grottian hat die Kampagne „VW Boykott“ initiiert. In der Pressemeldung vom 5.1.2017 heißt es:

„VW-Whistleblower liefern neuen Zündstoff zum VW-Skandal: Fertiger Untersuchungsbericht unter Verschluss, verheerende VW-I1-vwboykott-002magestudien geheimgehalten. Der Absatzeinbruch in Deutschland liegt im November 2016 bei 16% und im stark wechselnden Gebrauchtwagenmarkt sieht VW nur noch die Rücklichter von den hinteren Rängen.

Kampagne „VW Boykott“ – bis alle Skandalkarten und eine ökologische und gesundheitliche Entschädigung auf dem Tisch sind! …

Hört man den zwei, in unterschiedlichen Funktionen tätigen VW-Whistleblowern zu, erfährt man einiges über den Zustand der Demokratie in diesem Land. Glaubwürdig – so Prof. Peter Grottian – berichten sie, dass der Untersuchungsbericht der Kanzlei Jones Day längst fertiggestellt ist – aber unter Verschluss bleibt. Er umfasst – mit Anlagen und „Sonderermittlungen“ – mehr als 1.000 Seiten mit brisantem Inhalt. Der Bericht räumt radikal mit der VW-Mär auf, nur wenige hätten vom Abgasskandal gewusst. Sie berichten auch von „verheerend“ ausgefallenen Imagestudien zu VW, die VW bei zwei Meinungsforschungsinstituten in Auftrag gegeben hat – und natürlich unter Verschluss hält. Und sie berichten schließlich über den Unmut vieler Führungskräfte und Technik-Ingenieuren, die sich nach anderen Berufspositionen umschauen.“ (Quelle: http://vwboykott.com/presseerklaerung; Quelle des Bildes: eigener screenshot der Webseite)

Begründungen für den Boykott findet man auf der Webseite: www.vwboykott.com

Kann man die Staatsbürgerschaft und das Aufenthaltsrecht in einem Staat kaufen?

Ja, kann man. Malta verkauft die Staatsbürgerschaft für 1,15 Mio. Euro – so „DIE ZEIT“ (vom 29.4.2015, S. 28). Neu ist das nicht:

„Malta steht nicht allein. Auch Zypern verkauft seine Staatsbürgerschaft für drei Millionen Euro. Billiger ist es in Bulgarien: Wer 500.000 Euro investiert, kann ohne Sprachkenntnisse eingebürgert werden. Großbritannien vergibt gegen eine Investition von einer Million Pfund zunächst ein Visum, nach fünf Jahren unbegrenztes Aufenthaltsrecht und nach sechs Jahren den Pass. Auch Österreich verkauft EU-Pässe gegen Millionen-Investitionen…“ (Die Welt, Online-Ausgabe vom 22.8.2014]])

Siehe dazu auch das Video von Michael Sandel.

Michael Edwards: Why business won´t save the world

„Michael Edwards interviewed by Dr. Susanne Lang, CCCD – Centrum fuer Corporate Citizenship Deutschland, Berlin, March 2011.Cast: CCCDeutschland“ (Quelle: http://www.cccdeutschland.org/de/infothek/videos#item-520)