„Soziale Bewegungen und industrielle Beziehungen“: Heft 2/ 2018 der Zeitschrift „Industrielle Beziehungen“ ist „Online First“ erschienen

Heft 2/ 2018 der Zeitschrift „Industrielle Beziehungen“ ist „Online First“ erschienen. Die Beiträge des Heftes widmen sich dem Thema „Soziale Bewegungen und industrielle Beziehungen“ (siehe dazu das Editorial der HerausgeberInnen des Schwerpunktheftes).

Folgende Aufsätze finden sich in dem Heft: 

  • Editorial: Sabrina Zajak, Britta Rehder: Soziale Bewegungen und industrielle Beziehungen (Open Access, kostenloser Download)
  • Holm-Detlev Köhler, José Pablo Calleja Jiménez: Soziale Bewegungen und gewerkschaftliche Erneuerung in Spanien
  • Sabrina Zajak, Giulia Gortanutti, Johanna Lauber, Ana-Maria Nikolas: Talking about the same but different? Understanding social movement and trade union cooperation through social movement and industrial relations theories
  • Elisabeth Fink: Transnational Social Movement Unionism als Vitalisierungsstrategie und Chance für Gewerkschafterinnen? Das Beispiel des Bekleidungssektors Bangladeschs
  • Melanie Kryst: Transnationale Bündnisse von Gewerkschaften und NGOs. Strategien in Interaktion
    Oliver Thünken: Bewegung im Betrieb. Organizing-Projekte und die Revitalisierung der industriellen Beziehungen
  • Annett Schulze, Wolfgang Hien, Ernst von Kardorff: Der Beitrag der Neuen Sozialen Bewegungen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz – eine Fallstudie zur Transformation und Verstetigung von Protestkommunikation in (in-)formellen Netzwerken
Advertisements

Neues Buch: „Gewerkschaft – ja bitte! – Ein Handbuch für Betriebsräte, Vertrauensleute und Aktive“

Im VSA-Verlag ist ein interessantes Buch von Hartmut Meine erschienen, das sich vor allem an gewerkschaftlich aktive PraktikerInnen wendet. Das Buch hat den Titel:

„Gewerkschaft – ja bitte! – Ein Handbuch für Betriebsräte, Vertrauensleute und Aktive.“

Das Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe (Kapitel1) finden sich hier.

Heft 1/ 2018 der Zeitschrift „Industrielle Beziehungen“ ist „Online First“ erschienen

Das Heft 1/ 2018 der Zeitschrift „Industrielle Beziehungen“ ist „Online First“ erschienen.

Folgende Aufsätze finden sich in dem Heft: 

  • Patrick Ziltener, Heinz Gabathuler: Betriebliche Mitwirkung in der Schweiz –  eine Untersuchung der Bestimmungen in Gesamtarbeitsverträgen
  • Reinhard Bahnmüller, Rainer Salm: Beteiligung und Tarifpolitik: Debatten, Ansätze und Grenzen am Beispiel der IG Metall
  • Ines Zapf: Verbreitung und betriebliche Bestimmungsfaktoren von Arbeitszeitkonten
  • Felix Syrovatka: Arbeitsmarktregulierung unter Beschuss. Die neue europäische Arbeitsmarktpolitik am Beispiel der Reformpolitik Frankreichs unter François Hollande
  • Renate Liebold: Autobiografieanalyse und dokumentarische Methode am Beispiel der Wirtschaftselite
  • Heiner Heiland: Review-Artikel: Zum aktuellen Stand des Plattformkapitalismus

„The Social Protection of Workers in the Platform Economy“ – new research report

Interesting research report: „The Social Protection of Workers in the Platform Economy„.

 The research was conducted for the Employment and Social Affairs (EMPL) Committee of the European Parliament by an international team of researchers at the Centre for Employment Relations Innovation and Change (CERIC), Leeds University Business School, under the leadership of Professors Chris Forde and Mark Stuart. 

Heiko Hoßfeld und Martin Wolfslast (Universität Duisburg-Essen) erhalten Preis für ihr Paper „Öffentliche Legitimitätskrisen von Unternehmen“

Martin Wolfslast und Dr. Heiko Hoßfeld (Universität Duisburg-Essen) haben für ihren Vortrag und ihr Papier zum Thema „Öffentliche Legitimitätskrisen von Unternehmen – Identifikation und Ursachenanalyse“ einen Preis – den Short Paper Award – erhalten. Verliehen wurde der Preis auf der 15. Jahrestagung des Arbeitskreises Empirische Personal- und Organisationsforschung (AKempor), die im November 2017 an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf stattfand. Wir freuen uns mit den Preisträgern.

New paper: Empirical study on rhetoric and institutionalization of managerial practices in two German banks

„This paper analyzes how rhetoric is associated with the legitimation and institutionalization of managerial practices. Since rhetoric both shapes and reflects an actor’s legitimacy assumptions, rhetoric can be used as an indicator of the institutionalization or cognitive legitimacy of managerial practices. Drawing on and expanding previous research on rhetorical theory and verbal accounts, this paper links argumentation structure and form with processes of institutionalization. The empirical analysis draws on a large text corpus of data from two German banks, both of which implemented drastic downsizing measures. The results show that the process of institutionalization is related to both a decline in argument diversity and a shift from defensive to acclaiming arguments.“

Source: Hossfeld, H. (2018). Legitimation and institutionalization of managerial practices. The role of organizational rhetoric. Scandinavian Journal of Management, 34(1), 9-21. You may find the articel here: https://t.co/mIUCy2oaXR

Source of the picture: https://free-images.com/display/hatter_engaging_in_rhetoric.html (the picture is an illustration in the book: „Alice’s Adventures in Wonderland“ by Lewis Carrol, you may find it here: https://www.cs.cmu.edu/~rgs/alice-VII.html, and at several other websites).

Neues Buch: Ulrich Brinkmann / Oliver Nachtwey: „Postdemokratie und Industrial Citizenship“

Die betriebliche Mitbestimmung ist ein zentrales Merkmal des deutschen Modells industrieller Beziehungen. In dem Buch wird die Mitbestimmung demokratie-theoretisch analysiert und mit der Frage der sozialen Ungleichheit verbunden. Systematisch wird rekonstruiert, wie industrielle Staatsbürgerrechte die demokratischen Mitbestimmungsmöglichkeiten in der Betriebsverfassung konstituieren. Anhand von empirischen Fallstudien wird schließlich nachgezeichnet, wie betriebliche Teilhabe und ihr demokratischer Gehalt in den letzten Jahren erodiert sind.“

Ulrich Brinkmann / Oliver Nachtwey: Postdemokratie und Industrial Citizenship. Erosionsprozesse von Demokratie und Mitbestimmung 2017 (mehr Informationen hier)