„The Social Protection of Workers in the Platform Economy“ – new research report

Interesting research report: „The Social Protection of Workers in the Platform Economy„.

 The research was conducted for the Employment and Social Affairs (EMPL) Committee of the European Parliament by an international team of researchers at the Centre for Employment Relations Innovation and Change (CERIC), Leeds University Business School, under the leadership of Professors Chris Forde and Mark Stuart. 
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Heiko Hoßfeld und Martin Wolfslast (Universität Duisburg-Essen) erhalten Preis für ihr Paper „Öffentliche Legitimitätskrisen von Unternehmen“

Martin Wolfslast und Dr. Heiko Hoßfeld (Universität Duisburg-Essen) haben für ihren Vortrag und ihr Papier zum Thema „Öffentliche Legitimitätskrisen von Unternehmen – Identifikation und Ursachenanalyse“ einen Preis – den Short Paper Award – erhalten. Verliehen wurde der Preis auf der 15. Jahrestagung des Arbeitskreises Empirische Personal- und Organisationsforschung (AKempor), die im November 2017 an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf stattfand. Wir freuen uns mit den Preisträgern.

New paper: Empirical study on rhetoric and institutionalization of managerial practices in two German banks

„This paper analyzes how rhetoric is associated with the legitimation and institutionalization of managerial practices. Since rhetoric both shapes and reflects an actor’s legitimacy assumptions, rhetoric can be used as an indicator of the institutionalization or cognitive legitimacy of managerial practices. Drawing on and expanding previous research on rhetorical theory and verbal accounts, this paper links argumentation structure and form with processes of institutionalization. The empirical analysis draws on a large text corpus of data from two German banks, both of which implemented drastic downsizing measures. The results show that the process of institutionalization is related to both a decline in argument diversity and a shift from defensive to acclaiming arguments.“

Source: Hossfeld, H. (2018). Legitimation and institutionalization of managerial practices. The role of organizational rhetoric. Scandinavian Journal of Management, 34(1), 9-21. You may find the articel here: https://t.co/mIUCy2oaXR

Source of the picture: https://free-images.com/display/hatter_engaging_in_rhetoric.html (the picture is an illustration in the book: „Alice’s Adventures in Wonderland“ by Lewis Carrol, you may find it here: https://www.cs.cmu.edu/~rgs/alice-VII.html, and at several other websites).

Neues Buch: Ulrich Brinkmann / Oliver Nachtwey: „Postdemokratie und Industrial Citizenship“

Die betriebliche Mitbestimmung ist ein zentrales Merkmal des deutschen Modells industrieller Beziehungen. In dem Buch wird die Mitbestimmung demokratie-theoretisch analysiert und mit der Frage der sozialen Ungleichheit verbunden. Systematisch wird rekonstruiert, wie industrielle Staatsbürgerrechte die demokratischen Mitbestimmungsmöglichkeiten in der Betriebsverfassung konstituieren. Anhand von empirischen Fallstudien wird schließlich nachgezeichnet, wie betriebliche Teilhabe und ihr demokratischer Gehalt in den letzten Jahren erodiert sind.“

Ulrich Brinkmann / Oliver Nachtwey: Postdemokratie und Industrial Citizenship. Erosionsprozesse von Demokratie und Mitbestimmung 2017 (mehr Informationen hier)

„Steuern und Gesellschaft“ – Jahrbuch Ökonomie und Gesellschaft Band 29 (2017) erschienen

Nienhüser, Werner; Schmiel, Ute (Hg.) (2017): Steuern und Gesellschaft. Jahrbuch Ökonomie und Gesellschaft. Band 29. Marburg: Metropolis-Verlag.

„Das Jahrbuch widmet sich dem Thema „Steuern und Gesellschaft“. Die Beiträge des Jahrbuchs thematisieren Steuern und ihre gesellschaftlichen Bezüge  disziplinenübergreifend. Steuern sind Gegenstand nicht nur ökonomischer, sondern philosophischer, politikwissenschaftlicher, soziologischer und rechtwissenschaftlicher Diskussionen. Wir erhoffen uns, dass Fragen offenbar werden, für die die Einzeldisziplinen allein weitgehend blind sind.
Die Beiträge des Bandes behandeln u.a. das Phänomen der Steuer und des Steuerstaates aus einer real- und ideengeschichtlichen Perspektive, sie tragen empirische Befunde darüber zusammen, was die Bevölkerung über Steuern denkt, und sie fragen, wie man Prinzipien der Besteuerung (etwa das Prinzip gleichmäßiger Besteuerung) systematisch begründen kann. Weitere Aufsätze konzentrieren sich stärker noch auf die von Unternehmen betriebene aggressive Steuergestaltung. Sie behandeln Fragen wie: Ist aggressive legale Steuergestaltung legitim? Welche Rolle spielen staatliche Politik und Berufsgruppen wie z.B. Steuerberatungsunternehmen für die aggressive  Steuergestaltung? Welchen Einfluss haben institutionelle Logiken (z.B. eine Markt- oder
Staatslogik) auf das unternehmerische Steuergestaltungsverhalten? Wirft das BEPS-Projekt, das Steuererosion verhindern soll, nicht mehr Probleme auf, als es löst? – Die Fragen und Antworten der Beiträge des Jahrbuchs widersprechen einander teilweise, teilweise ergänzen sie sich. Es sind nicht zuletzt die Widersprüche, die einen Erkenntnisfortschritt bewirken sollen.“ (Klappentext des Buches von Nienhüser/Schmiel 2017)

Im Einzelnen umfasst der Band folgende Beiträge:

  • Werner Nienhüser; Ute Schmiel: Steuern und Gesellschaft – Einleitung
  • Sebastian Huhnholz: Was soll das heißen: „Steuerstaat“?
  • Philip Fehling: Ideen gerechter Besteuerung im Wandel. Zur politischen Ökonomie finanzwissenschaftlicher Besteuerungsparadigmen
  • Mark Heitfeldt; Ute Schmiel: Was spricht für das Besteuerungsziel „Gleichmäßigkeit der Besteuerung“? – zugleich ein Beitrag zum Problem der Begründung von Normen
  • Karsten Mause:Der Steuerstaat aus Bürgersicht. Ein Forschungsüberblick
  • Irma Rybnikova; Silke Hüsing: Internationale Steuerplanung aus der Perspektive des Ansatzes der institutionellen Komplexität
  • Stefan Brocza; Andreas Brocza: Steuervermeidung als Instrument der Entwicklungspolitik. Eine Analyse der EU-Überseegebiete in der Karibik
  • Karsten Witt: Aggressive Steuergestaltung: legal, nicht legitim
  • Silke Ötsch: Zwischen gesellschaftlichem Ansehen und organisierter Kriminalität. Berufstätigkeit im Bereich der Steuerflucht und -vermeidung
  • Tobias Hagemann; Christian Kahlenberg: BEPS und Doppelbesteuerung

Nienhüser, Werner; Schmiel, Ute (Hg.) (2017): Steuern und Gesellschaft. Jahrbuch Ökonomie und Gesellschaft. Band 29. Marburg: Metropolis-Verlag.

Management Revue – interesting calls for papers

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Industrielle Beziehungen und Gender: Neues Schwerpunktheft der Zeitschrift „Industrielle Beziehungen. Zeitschrift für Arbeit, Organisation und Management“

Industrielle Beziehungen und Gender. So lautet der Titel des gerade erschienenen Schwerpunktheftes der Zeitschrift „Industrielle Beziehungen. Zeitschrift für Arbeit, Organisation und Management„, Jg. 24, Nr. 2 (2017).

Das Inhaltsverzeichnis finden Sie auch hier: http://www.budrich-journals.de/index.php/indbez/issue/view/2175

  • Industrielle Beziehungen und Gender. Einleitung zum Schwerpunktheft (Ingrid Artus, Britta Rehder)
  • Geschlechterpolitische Verschiebungen in der deutschen Mindestlohndebatte: ‚Equal Pay‘ für Frauen oder für männliche Leiharbeiter? (Annette Henninger)
  • Wer steuert Diversity Management? – Die Akteure im organisationalen Umsetzungsprozess von Gender Diversity am Beispiel eines transnationalen Unternehmens (Julia Gruhlich)
  • Inklusion oder Schließung? Gewerkschaftlicher Organisationsgrad, berufliche Geschlechtersegregation und der Gender Pay Gap (Ina Berninger,  Tim Schröder)
  • Wo schaffen es Frauen an die Spitze? Eine empirische Analyse mit Betriebsdaten (Peter Ellguth,  Susanne Kohaut, Iris Möller)
  • Streik und Gender in Deutschland und China: Ein explorativer Blick auf aktuelles Streikgeschehen (Ingrid Artus,   Jessica Pflüger)
  • Praxisbericht: Erfolgsstrategien für Geschlechterpolitik in einer männlich dominierten Organisation am Beispiel der IG Metall (Sissi Banos)

(Quelle: Industrielle Beziehungen. Zeitschrift für Arbeit, Organisation und Management / The German Journal of Industrial Relations; http://indbez.budrich-journals.de)