„Economics is For Everyone“ (I would add: The economy is for everyone.)

„‘Economics is for everyone’, argues legendary economist Ha-Joon Chang in our latest mind-blowing RSA Animate. This is the video economists don’t want you to see! Chang explains why every single person can and SHOULD get their head around basic economics. He pulls back the curtain on the often mystifying language of derivatives and quantitative easing, and explains how easily economic myths and assumptions become gospel. Arm yourself with some facts, and get involved in discussions about the fundamentals that underpin our day-to-day lives.“

See also here: https://www.thersa.org/action-and-research/rsa-projects/economy-enterprise-manufacturing-folder/citizens-economic-council). The book Chang refers to is this: Economics: The User’s Guide, Penguin, London, 2014.

 

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Art only for the rich? „Spain auctions off visits to Altamira cave paintings“

1108px-AltamiraBison„Access to Spain’s Altamira cave and its spectacular Paleolithic paintings might soon be easier for the super-wealthy if an auction system proposed by the regional government of Cantabria goes ahead.  At present, only a group of five randomly selected visitors is allowed into the cave each week for a few minutes in the company of two guides. The new proposal contemplates an auction that would give the highest bidder the right to a guided tour of the cave.“ (Source and read more at: http://archaeologynewsnetwork.blogspot.de/2016/01/spain-auctions-off-visits-to-altamira.html#.VpzWr0-E45s) (also: http://elpais.com/elpais/2016/01/06/inenglish/1452080022_624560.html)
I found the news here; source of the picture here.

„Michael Sandel: The more things money can buy, the harder it is to be poor – video „

Here is a second and longer video (on youtube you will find severals others):

Here’s one in German:

Meinung zum Kapitalismus in ausgewählten Ländern

Bei Statista bin ich auf die interessante Grafik mit Daten von 2009 gestoßen. Dann habe ich Werte von 2012 bei GlobeScan nachgesehen. Ein Vergleich der Jahre 2009 und 2012 ist erhellend. In Europa hat insbesondere im austeritätsgeplagen Spanien der Anteil derjenenigen zugenommen, der den Kapitalimus als ruiniert ansieht und ein anderes System wünscht.

„The proportion of Spaniards who now believe that free market capitalism is “fatally flawed” has jumped from 29 per cent to 42 per cent—the highest proportion in any country polled.“ (Quelle: GlobalScan 2012)

Eine Übersicht der Befunde auch bezogen auf andere Fragen findet sich hier; ein Bericht mit den Grafiken hier.

Statistik: Welche der folgenden Aussagen gibt Ihre Meinung zum Kapitalismus am besten wieder? | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Spendenaufruf für den Film „Wer rettet wen? Wie wir die Risiken des Finanzmarkts tragen“

Grafik Wer rettet wenDer Film „Wer rettet wen?“ von Leslie Franke und Herdolor Lorenz ist in Vorbereitung. Finanziert wird das Projekt zum Teil über Spenden (geplant sind 130.000 Euro).

Die Filmemacher beschreiben den Filminhalt so (Auszüge von der Webseite):
„Der Film beginnt mit Eindrücken der Zerrissenheit unserer Gesellschaft. Politiker jonglieren mit billionenschweren Rettungsschirmen, während mitten in Europa Menschen wieder für Hungerlöhne arbeiten. Es wird gerettet, nur keine Rettung ist in Sicht.

Bankenrettung auf Kosten der BürgerInnen: Der Film geht zurück: 2008 ist der spürbare Beginn dieser Entwicklung. Da wird das erste Mal mit vielen hundert Milliarden gerettet. In allen Ländern der westlichen Welt gehen jenseits parlamentarischer Kontrolle gewaltige Summen an marode Banken. Demokratie wird außer Kraft gesetzt. Hier fragt der Film nach: Wie konnte es zu solch einer Katastrophe kommen? Wie funktionierten die „Märkte“, deren Zusammenbrechen überall die Schwächsten der Gesellschaft zu spüren bekommen?
Wir hören von Ökonomen, dass eine Rettung der Banken nicht nötig gewesen wäre. Dass der Staat eine „Good-Bank“ hätte gründen können, indem er den Banken die guten, für die Realwirtschaft benötigten Papiere samt den Spareinlagen abkauft. Damit hätte die „Good Bank“ reibungslos die Kernaufgaben des Bankensystems übernehmen können. Stattdessen hat der Staat den Steuerzahlern „Bad Banks“ mit riesigen Paketen wertloser Papiere aufgehalst. Denn 2008 saßen die großen Banken fast überall an den Kabinettstischen.
Die globale Rettung der Banken hat fatale Folgen. Überall sind „systemrelevante“ Finanzriesen entstanden, die erhebliche Wettbewerbsvorteile haben und größer und mächtiger sind als zuvor. So mächtig, dass sie 2009 anfingen, gegen diejenigen Staaten zu wetten, die sich durch die Bankenrettung verschuldet hatten. Die Geretteten gegen die Retter. … (mehr hier).

Da die Autoren bereits zwei spannende und kritische Filme – „Bahn unterm Hammer“ und „Water Makes Money“ – gemacht haben, wird man sicher nicht enttäuscht werden. Gute Geldanlage also.

Mehr bei: www.wer-rettet-wen.org