Publikation: „Rough waters: European trade unions in a time of crises“

Die aktualisierte Neuauflage des von Steffen Lehndorff, Heiner Dribbusch und Thorsten herausgegebenen Buchs „Rough Waters …“ mit elf Länderstudien über europäische Gewerkschaften in Zeiten der Krise ist jetzt erschienen und kann auf der Seite des ETUI herunter geladen werden.

„This book analyses the development of trade unions in eleven countries (Austria, France, Germany, Greece, Hungary, Italy, the Netherlands, Poland, Spain, Sweden and the UK) since the early 2000s. The individual chapters focus on unions‘ structural, organisational, institutional and discursive power resources “ (Abstract auf der Seite des ETUI).

 Eine erweiterte Fassung des Einleitungskapitels in deutscher Sprache erscheint in diesen Tagen parallel in den Reihen „WSI Studies“ und „IAQ Forschung“. Die Publikation „In schwerer See – Europäische Gewerkschaften in Krisenzeiten“
kann hier herunter geladen werden. (Quelle des Bildes: https://pixabay.com/de/welle-atlantik-pazifik-ozean-1913559)

 

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New book for free: „Rough waters. European trade unions in a time of crises“

This interesting book on „European trade unions in a time of crises“ can be downloaded as a PDF for free:

Rough waters. European trade unions in a time of crises,
edited by Steffen Lehndorff, Heiner Dribbusch and Thorsten Schulten

Mehr Mitbestimmung in Frankreich: Aufruf „für eine stärkere Beteiligung der Arbeitnehmer an der Unternehmensführung“

91 Akademiker, Unternehmenschefs, Gewerkschafter und Persönlichkeiten der internationalen Politik sprechen sich in einem offenen Brief in „Le Monde“ für eine stärkere Beteiligung der Arbeitnehmer an der Unternehmensführung aus.

Die Mitbestimmung ist Thema einer breiten Bewegung. Seit einigen Jahren sprechen sich zahlreiche Unternehmenschefs, Gewerkschaftsführer, politische Persönlichkeiten, Wirtschaftswissenschaftler, Juristen und soziale Akteure in Frankreich dafür aus. Sie fordern die stärkere Beteiligung der Arbeitnehmer in den Verwaltungsräten oder Aufsichtsräten der Unternehmen, sei es nach deutschem Modell (paritätische Beteiligung der Arbeitnehmervertreter in großen Unternehmen), nach skandinavischem Modell (ein Drittel Arbeitnehmervertreter in kleineren Unternehmen) oder Zwischenformen.

Die Idee ist nicht neu, denn ihre Umsetzung im Privatsektor reicht in die 1950er Jahre zurück. In Deutschland, Österreich, Skandinavien, Finnland und den Niederlanden stützt sie sich auf ein Modell, das die Arbeitnehmer schützen soll und gleichzeitig nach wirtschaftlicher Effizienz strebt. In Frankreich findet sie in allen politischen Lagern Unterstützung.

Im Allgemeinen werden ihr die vier folgenden Vorzüge zugesprochen: Erstens gibt sie den Arbeitnehmern die Möglichkeit, an strategischen Entscheidungen des Unternehmens teilzuhaben. So haben sie ein Mitspracherecht bei Entscheidungen, von denen ihre Zukunft abhängt – was gerecht ist. Dann bietet sie dem Verwaltungsrat zusätzliche, für ihn wertvolle Informationsquellen – was effizient ist. Außerdem dient sie den Unternehmen als Anreiz, nichtfinanzielle Faktoren und ihre soziale und umweltpolitische Verantwortung stärker zu beachten – was verantwortungsbewusst ist. Und schließlich hat sie einen Mobilisierungseffekt, der die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens stärken kann, ohne dabei die menschliche Dimension aus dem Blick zu verlieren – was Grundlage einer förderlichen Dynamik („virtuous circle“) von Vertrauen und Innovation sein kann.“ (Quelle: https://www.mitbestimmung.de/html/die-mitbestimmung-muss-gesetzlich-6192.html, abgerufen am 25.10.2017)

Informationen über die derzeitigen Regelungen zur Mitbestimmung der Arbeitnehmer in Frankreich finden Sie hier: http://de.worker-participation.eu/Nationale-Arbeitsbeziehungen/Laender/Frankreich/Unternehmensmitbestimmung

Wie man Banken auf Kosten der Bürger rettet: „ARD – Die Story im Ersten: Die Spur der Troika“ auf YouTube

Regulating for Decent Work: Gerhard Bosch on employment relationships, social protection, and minimum wages

Regulating for Decent Work

Gerhard Bosch on employment relationships, social protection, and minimum wages

Gerhard Bosch, Professor of Sociology and Director of the Institute for Work and Skills at the University of Duisburg-Essen, Germany, discusses the complex linkages between more flexible employment relationships, social protection, minimum wage setting and collective bargaining.

via Regulating for Decent Work: Gerhard Bosch on employment relationships, social protection, and minimum wages.

Kann man die Staatsbürgerschaft und das Aufenthaltsrecht in einem Staat kaufen?

Ja, kann man. Malta verkauft die Staatsbürgerschaft für 1,15 Mio. Euro – so „DIE ZEIT“ (vom 29.4.2015, S. 28). Neu ist das nicht:

„Malta steht nicht allein. Auch Zypern verkauft seine Staatsbürgerschaft für drei Millionen Euro. Billiger ist es in Bulgarien: Wer 500.000 Euro investiert, kann ohne Sprachkenntnisse eingebürgert werden. Großbritannien vergibt gegen eine Investition von einer Million Pfund zunächst ein Visum, nach fünf Jahren unbegrenztes Aufenthaltsrecht und nach sechs Jahren den Pass. Auch Österreich verkauft EU-Pässe gegen Millionen-Investitionen…“ (Die Welt, Online-Ausgabe vom 22.8.2014]])

Siehe dazu auch das Video von Michael Sandel.

Interesting database: LABREF – LABour market REForm database – European Commission

„LABREF provides a comprehensive set of data on the measures adopted by the EU Member States in policy fields likely to have a direct impact on labour market performance. It contains valuable information on the number, type and design of measures, which can easily be compared across countries.

The measures reported in LABREF refer to enacted legislation, as well as other public acts of general scope, including measures entailing changes in the implementation framework of a previously adopted measure. In addition, they also encompass relevant collective agreements and tripartite agreements. The database does not record information on planned reforms or draft bills.

The LABREF database is a joint project managed by the European Commission DG ECFIN and the Economic Policy Committee (EPC). The aim of the project, started in December 2005, is to support the work carried out in the framework of the Europe 2020 Strategy and to improve the understanding of labour market institutions as part of the general economic policy surveillance of Member States.

The LABREF database is organised around nine broad policy areas: labour taxation, unemployment benefits, other welfare-related benefits, active labour market policies, job protection legislation, disability and early retirement schemes, wage bargaining, working time organisation, immigration and mobility.“

via LABREF – LABour market REForm database – European Commission.

An example of results of the database (source: http://ec.europa.eu/economy_finance/db_indicators/labref/index_en.htm):

LABREF - LABour market REForm database - European Commission