Call for Papers für Schwerpunkhefte der Zeitschrift „Industrielle Beziehungen“


Call for Papers für Schwerpunkhefte der Zeitschrift „Industrielle Beziehungen

1. Tarifpolitik und Tarifautonomie. Schwerpunktheft der Industriellen Beziehungen (Heft 4/2020)
Gastherausgeber*innen: Ingrid Artus, Reinhard Bahnmüller, Reinhard Bispinck

Abstract bis zum 10. Januar 2020
Senden Sie Ihr Abstract bitte an: indbez@budrich-journals.de (Mit Betreffzeile: Abstract
SP-Heft Tarifpolitik)
Full Papers bis 31. Mai 2020
Das Schwerpunktheft soll als Heft 4/2020 erscheinen.
Den vollständigen Call for Papers finden Sie hier.

2. Interessenvertretung in (globalen) Wertschöpfungsnetzwerken (Heft 2/2021)
Gastherausgeber*nnen Nora Lohmeyer & Jörg Sydow

Abstract bis zum 15. April 2020
Senden Sie Ihr Abstract bitte an: indbez@budrich-journals.de (Mit Betreffzeile: Abstract
SP-Heft Interessenvertretung)
Full Papers sollen bis 31. August 2020
Das Schwerpunktheft soll als Heft 2/2021 erscheinen.
Den vollständigen Call for Papers finden Sie hier.

„Ökonomie und Ideologie“ – Call for Abstracts – Verlängerung der Einreichungsfrist bis zum 31.7.2019

Call for Abstracts für Beiträge für das Jahrbuch „Ökonomie und Gesellschaft“, Band 2020: „Ökonomie und Ideologie“ (PDF des Calls zum Download)

Ökonomie und Ideologie? –  „… Ideologie (ist) wie Mundgeruch immer das, was die anderen haben“ (Eagleton 2000: 8).

Für das im Metropolis-Verlag erscheinende Jahrbuch Ökonomie und Gesellschaft wollen wir wissenschaftliche Beiträge zum Thema „Ökonomie und Ideologie“ einwerben und veröffent­lichen. Wir bitten um Einreichung einer Zusammenfassung (Abstract von max. 1500 Wörtern) bis zum 31.7.2019.

Worum es geht

Manuskriptseite „Die deutsche Ideologie“ von Karl Marx (Bildquelle am Ende des Textes)

Wenn es empirisch zutrifft, dass sich die Wirtschaftswissenschaften mit Knappheit befassen, dann ist Streit über Theorien und Methoden, Wertungen und Gestaltungsmaßnahmen nahelie­gend oder gar unvermeidlich. Immer wieder taucht in den Auseinandersetzungen der Begriff der Ideologie auf. Nicht selten wird er als polemischer Kampfbegriff verwendet, der all dieje­nigen Aussagensysteme als ideologisch diskreditiert, die nicht den eigenen Vorstellungen entsprechen. Terry Eagletons drastische Formulierung bringt es anschaulich auf den Punkt: „… Ideologie (ist) wie Mundgeruch immer das, was die anderen haben“ (Eagleton, T. 2000: Ideologie. Eine Einführung. Stuttgart: Metzler, S. 8). Ein solches, rein denunziatorisches Konzept dürfte ebenso wenig sinnvoll wie eine weite Vorstellung, die Ideologie ganz allge­mein als umfassenderes Wert-Wissens-System, als Weltbild oder Denksystem, begreift. Wir legen folgende Arbeitsdefinition zugrunde: Ideologisch sind solche Aussagen zu nennen, die (i) Wahrheit suggerieren, dabei gleichzeitig schwer überprüfbar ist und sich sogar gegen eine Überprüfung immunisieren, (ii) die ein Bild erzeugen, das zumindest zum Teil falsch ist und zudem (iii) die Funktion hat, bestimmte Interessen angebbarer gesellschaftlicher Gruppen zu verschleiern oder zu affirmieren. Die Absicht einer Verschleierung ist nicht auszuschließen, sie ist jedoch kein notwendiges Definitionsmerkmal des Ideologischen, denn eine Menge von Aussagen kann unbeabsichtigt positive Wirkungen für eine Gruppe (und negative für andere) entfalten.

Die Leitfragen des geplanten Bandes lautet: Produzieren die Wirtschaftswissenschaften Ideologie? Wie geschieht dies? Und was kann man dagegen tun? Kann Wirtschaftswissen­schaft auch als Gegenmittel gegen Ideologien eingesetzt werden, welche Merkmale müssten solche wissenschaftlichen Perspektiven und Analysen aufweisen?

Von diesen Leitfragen ausgehend stellt sich eine Reihe von Unterfragen, die zu Beiträgen für das Jahrbuch anregen sollen:

  • Was genau ist „das Ideologische“ in den Wirtschaftswissenschaften? Erzeugen Theorien oder Methoden ein verzerrtes Bild der Realität? Ist nicht Ideologisches bereits in der Spra­che, den Begriffen der Ökonomie enthalten?
  • Welche Rolle spielen Annahmen wie z.B. die des sich immer einstellenden oder sich einstellenmüssenden Marktgleichgewichts oder Annahmen über (mehr oder weniger) rationales Verhalten der Subjekte?
  • Kann man mit den vorherrschenden Annahmen über Unternehmen reale Phänomene (wie etwa das Verhalten von Facebook, Google, Apple oder VW) in den Blick nehmen oder blendet man sie mit den dominanten Theorien aus? Wirken bestimmte Vorstellungen z.B. über den Staat und Steuern, über Ungleichheit und Macht ideologieerzeugend?
  • Leiten Ideologien bereits die Auswahl von Fragestellungen und die Interpretation empiri­scher Befunde, sind diese damit gleichsam ideologiegetränkt?
  • Dienen die von den Wirtschaftswissenschaften erzeugten (vereinfachten) „Bilder“ der Realität bestimmten Interessen mehr als anderen?
  • Erscheinen durch bestimmte Theorieannahmen oder auch methodische Vereinfachungen (z.B. in Form formaler Modelle) Gestaltungsmaßnahmen möglicherweise auch normativ gerechtfertigt, ja sogar alternativlos?
  • Können neuere Entwicklungen in den Wirtschaftswissenschaften wie behavioral econo­mics mögliche ideologiebedingte Probleme reduzieren? Oder schützen sie lediglich den theoretischen (vielleicht ideologischen) Kern der herkömmlichen Ansätze?
  • Fragen stellen sich auch nach der Bedeutung von Organisation und Heterogenität der Wirt­schaftswissenschaften. Überspitzt formuliert: Wäre die möglichen Ideologieprobleme gelöst, wenn wir eine „plurale Ökonomie“ hätten? Sind nicht-ideologische Wissenschaf­ten überhaupt möglich?
  • Wenn die Diagnose zutrifft, dass die Wirtschaftswissenschaften insgesamt oder Teilberei­che Ideologieprobleme aufweisen, dann stellt sich auch die Frage nach der Therapie, etwa durch eine veränderte Organisation der Wissenschaft, durch eine Institutionalisierung kri­tischer Diskurse, durch veränderte Regeln in der Bewertung wissenschaftlicher Leistun­gen oder der Berufungspolitik.

Selbstverständlich kann eine Liste solcher Fragen nicht abschließend formuliert sein.

Zeitplan

Für das im Metropolis-Verlag erscheinende Jahrbuch Ökonomie und Gesellschaft „Ökonomie und Ideologie“ bitten wir zunächst um die Einreichung einer Zusammenfassung (Abstract) im Umfang von nicht mehr als 1500 Wörtern) bis zum 31.7.2019.

Auf dieser Grundlage wollen wir dann Beiträge für den Band einladen. Die vollständigen Beiträge sind bis zum 1.11.2019 einzureichen und durchlaufen ein Begutachtungsverfahren. Geplant ist ein Autor*innen-Workshop an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg am 15./16.11.2019. Die endgültigen Beiträge können bis zum 31.3.2020 eingereicht werden.

Die vollständigen Aufsätze sollten nicht mehr als 15.000 Wörter umfassen. Das Jahrbuch wird Ende 2020 erscheinen.

Organisatorisches

Herausgeber des Bandes sind Wenzel Matiaske und Werner Nienhüser.

Bitte senden Sie Ihre Zusammenfassung bis zum 31.7.2019 an Wenzel Matiaske (matiaske@hsu-hh.de) oder Werner Nienhüser (werner.nienhueser@uni-due.de). Wenn Sie Fragen haben, können Sie sich gerne per Email oder telefonisch an uns wenden.

Korrespondenzadressen:

  • Prof. Dr. Wenzel Matiaske, Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg, IPA Institut für Personal und Arbeit, Holstenhofweg 85, 22043 Hamburg, Tel. +49 (0)40 6541 2232, email: matiaske@hsu-hh.de
  • Prof. Dr. Werner Nienhüser, Universität Duisburg-Essen, Fakultät für Wirtschafts­wis­senschaften, Lehrstuhl für Arbeit, Personal und Organisation, Universitätsstr. 11, 45117 Essen, Tel. +49 (0)201 183 2260, Email: werner.nienhueser@uni-due.de

Informationen über das Jahrbuch Ökonomie und Gesellschaft finden Sie hier:

http://www.metropolis-verlag.de/Periodika/Oekonomie-und-Gesellschaft/catalog.do

Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Die_deutsche_Ideologie

Call for Papers “Artificial Intelligence, Robotics and Employment Relations” – “Club of Florence” 2019

Club of Florence – Workshop 2019 ‒ Call for Papers
“Artificial Intelligence, Robotics and Employment Relations”

The next “Club of Florence” workshop takes place on Friday, March 29 at the University of Florence. Attached you may find a call for contributions on “Artificial Intelligence, Robotics and Employment Relations”. Please note that the deadline for workshop submissions is February 21, 2019. By this day you should submit your short papers (up to 3,000 words) in MS Word and/or PDF format to the conveners. (a detailed call for papers you may find here)

(Source of the picture: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Automation_of_thoughts.jpg)

Call for papers: ILERA European Congress 2019 „Perspectives of Employment Relations in Europe“, Düsseldorf, Germany, 5–7 September 2019

http://ilera2019.giraweb.de/cfp

ILERA European Congress 2019
Perspectives of Employment Relations in Europe,
Düsseldorf, Germany, 5–7 September 2019
(http://ilera2019.giraweb.de/)
(www.ilera2019.eu)

CALL FOR PAPER AND WORKSHOP PROPOSALS
(deadline 20 December 2018)
The XII European Regional Congress of the International Labour and Employment Relations Association (ILERA) will take place in Düsseldorf on 5–7 September 2019 and intends to explore and analyse the changes in labour and employment relations across Europe and in a comparative perspective. Stable labour relations and welfare state protections have been perceived to be at the core of what has been named the European social model. Beginning in the 1990s, however, their foundations seem to have been weakened in many countries: We witness a decline in bargaining coverage, employer and union densities but also many efforts to restructure the welfare state as well as systems of labour market regulation. The 12th ILERA European Congress comes at a time when changes of institutions, actors and practices of labour relations are widespread. We expect recent current events such as the digitalisation of the economy, intensified conflict on trade, the exit of the United Kingdom from the EU as well as the
vastly changing political landscape which comes along with the rise of right-wing populist parties to infl uence such changes in various ways. For good or bad, industrial relations will not remain the same. We invite participants to contribute towards analysing the direction, content and speed of such processes of change but also the current state of labour relations in Europe and beyond. We are particularly interested in receiving paper proposals which engage in research on how societal actors seek to actively shape labour relations, institutions, processes and outcomes.
Papers and workshops addressing the multi-faceted issues outlined above are welcome. In particular, proposals can refer to the following four tracks:
Track 1: Social Europe: Equality and Poverty
Track 2: Regulation of Labour: Actors, Institutions and Law
Track 3: Workers’ Voice and Industrial Democracy
Track 4: Human Resources, Quality of Work and Digitalisation

Abstracts are invited for submission through the congress website at:
http://www.ilera2019giraweb.de/cfp
Notifications of acceptance will be sent by 28 February 2019
Registration for the Congress will start on 31 January 2019

More detailed information: http://ilera2019.giraweb.de/cfp

Tagung des Arbeitskreises für Empirische Personal- und Organisationsforschung (AKempor) 22. -23.11.18 an der Universität Salzburg

 

CfP der WSI-Mitteilungen zum Thema „Unsichere Zeiten“

Die Zeitschrift „WSI-Mitteilungen“ will die Publikationschancen für  jüngere WissenschaftlerInnen in der Qualifikationsphase (abgeschlossenes Masterstudium, PromovendInnen und PostdoktorandInnen) fördern und hat zu diesem Zweck einen AutorInnenwettbewerb ausgeschrieben.

Die Ausschreibung unter dem Arbeitstitel „Unsichere Zeiten? – Rückgewinnung sozialer Sicherheit und politischer Handlungsfähigkeit“  ist thematisch breit gefasst, um jüngere WissenschaftlerInnen aus verschiedenen sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Disziplinen anzusprechen (Einreichungsfrist 30.04.2018).

Den Call findet man hier: https://www.boeckler.de/pdf/wsi_mitteilungen_call_for_papers_foerderung_junger_autoren_2018.pdf

 

Call for Papers for „management revue“: Echoes of an Era – A Century of Organisational Studies

Call for Papers: Echoes of an Era – A Century of Organisational Studies

„Managing Editor:
Wenzel Matiaske, Helmut-Schmidt-University Hamburg (Germany)

Hundred years ago, Henri Fayols “Administration Industrielle et Générale”, a milestone in the history of organisational thought, was published. This centenary motivates the editors of the Management Revue to launch a stream on the history of organisational studies. In the forthcoming volumes, and rather on an infrequent basis, we would like to publish contributions which not only introduce the reader to one or several, interrelated seminal works of organisational theory, but also provide accompanying commentaries and an analysis of their history of effects.

The reason for this format is, given our discipline’s forgetfulness of history, to provide orientation, which not only serves teaching and young management scholars. While reference to classic thought contributes to scientific advancement in other fields of the social sciences, in our field some research issues are being addressed repeatedly – without putting the associated arguments and findings in an adequate historical context. In this respect, addressing the history of thought should be understood as a contribution to the advancement of management research.

We would like to avoid a strict delimitation of the era being addressed. Contributions on contemporaries of Fayol like Frederik Winston Taylor, Frank B. and Lillian Gilbreth or Henry L. Gantt und Karol Adamiecki are as welcome as contributions are on Fayol’s predecessors or successors. By no means we are exclusively committed to the “engineers of the organisation”; economists, legal scholars and particularly the labour science community and psychologists should also be given due attention. A temporal upper boundary shall nevertheless be the 1970s, when, most notably induced by Alfred D. Chandler, strategic management and the reflection on it started to thrive.

This stream will be open to submissions until the end of 2017 in the first place. It will be maintained and edited by Wenzel Matiaske (Helmut-Schmidt-University Hamburg, Germany). Submissions shall accord with the formatting guidelines of the management revue. Please submit your manuscripts electronically via our online submission system using “Stream Echoes of an Era” as article section.
Looking forward to your contribution!