„The Social Protection of Workers in the Platform Economy“ – new research report

Interesting research report: „The Social Protection of Workers in the Platform Economy„.

 The research was conducted for the Employment and Social Affairs (EMPL) Committee of the European Parliament by an international team of researchers at the Centre for Employment Relations Innovation and Change (CERIC), Leeds University Business School, under the leadership of Professors Chris Forde and Mark Stuart. 
Advertisements

New paper: Empirical study on „the voluntary precariat in the value chain“ – home-based garment production in Turkey

„This article explores the organizational characteristics and distinctive settings of the labour process of home-based garment work in the context of embedded control and consent relations in local garment productions in Turkey. Using Turkey as the case example of a garment export country in the global economy, the article explores the nature and organization of home-based piecework at the micro level within a broader global garment production chains perspective. Conducted in two Turkish cities, the study analyses the different cultural backgrounds of female workers and two distinct types of work, namely hand stitching and machine sewing of garments. The findings highlight the relationship between the cultural backgrounds of workers and the different types of work they undertake with control and consent practices as well as the patriarchal societal structure and relations in the context of local labour control regimes.“

Source: Tartanoğlu, Şafak (2017): The voluntary precariat in the value chain. The hidden patterns of home-based garment production in Turkey. In: Competition & Change. DOI: 10.1177/1024529417745475.

„Gute Arbeit ohne Wachstum?“

„Auf einer Tagung der Evangelischen Akademie in Tutzing hielt Klaus Pickshaus, ehemaliger Bereichsleiter für Arbeitsgestaltung und Qualifizierungspolitik beim Vorstand der IG Metall, im Mai 2017 einen Vortrag zum Thema “Strategien für gute Arbeit in der Postwachstumsgesellschaft”. Die Tagung hatte das Thema “Gute Arbeit ohne Wachstum? Zukunftsfähiges Wirtschaften in einer Postwachstums-Gesellschaft” . Dabei ist für Klaus Pickshaus das “Magische Viereck einer Nachhaltigkeitsstrategie” aus “ökologischer Nachhaltigkeit, beschäftigungspolitische Nachhaltigkeit, [ein] nachhaltiges Wettbewerbsmodell” und eine “nachhaltige Qualität der Arbeit / gute Arbeit” der zentraler Lösungsansatz, in dessen Mittelpunkt eine entwickelte “öko-soziale Wirtschaftdemokratie” stehen muss.“ (Quelle: http://www.labournet.de/?p=121440)
Die Präsentationsdatei des Vortrages von Klaus Pickshaus kann man hier herunterladen: http://klaus-pickshaus.de/wp-content/uploads/2017/05/Tutzing_Input_neu.pdf.
Die weiteren Beiträge auf der Webseite von Klaus Pickshaus sind ebenfalls lesenswert: http://klaus-pickshaus.de

Industrielle Beziehungen und Gender: Neues Schwerpunktheft der Zeitschrift „Industrielle Beziehungen. Zeitschrift für Arbeit, Organisation und Management“

Industrielle Beziehungen und Gender. So lautet der Titel des gerade erschienenen Schwerpunktheftes der Zeitschrift „Industrielle Beziehungen. Zeitschrift für Arbeit, Organisation und Management„, Jg. 24, Nr. 2 (2017).

Das Inhaltsverzeichnis finden Sie auch hier: http://www.budrich-journals.de/index.php/indbez/issue/view/2175

  • Industrielle Beziehungen und Gender. Einleitung zum Schwerpunktheft (Ingrid Artus, Britta Rehder)
  • Geschlechterpolitische Verschiebungen in der deutschen Mindestlohndebatte: ‚Equal Pay‘ für Frauen oder für männliche Leiharbeiter? (Annette Henninger)
  • Wer steuert Diversity Management? – Die Akteure im organisationalen Umsetzungsprozess von Gender Diversity am Beispiel eines transnationalen Unternehmens (Julia Gruhlich)
  • Inklusion oder Schließung? Gewerkschaftlicher Organisationsgrad, berufliche Geschlechtersegregation und der Gender Pay Gap (Ina Berninger,  Tim Schröder)
  • Wo schaffen es Frauen an die Spitze? Eine empirische Analyse mit Betriebsdaten (Peter Ellguth,  Susanne Kohaut, Iris Möller)
  • Streik und Gender in Deutschland und China: Ein explorativer Blick auf aktuelles Streikgeschehen (Ingrid Artus,   Jessica Pflüger)
  • Praxisbericht: Erfolgsstrategien für Geschlechterpolitik in einer männlich dominierten Organisation am Beispiel der IG Metall (Sissi Banos)

(Quelle: Industrielle Beziehungen. Zeitschrift für Arbeit, Organisation und Management / The German Journal of Industrial Relations; http://indbez.budrich-journals.de)

Disturbing art against destructive working conditions: „Fashion Victims“ Street Art

Disturbing art against destructive working conditions:

„With explosive action and the strong emotional content of this Spanish artist Yolanda Dominguez reminds Madrid the death of 1,127 textile workers underpaid, which took place following the collapse of a building, Rana Palace in Dhaka, Bangladesh, in April.

The artist has called the work “Fashion Victims” referring to “workers in slavery, child labor, and to the millions of people harmed by pollution of the factories in the countries of production.”“ (Source: https://condignart.com/2013/06/09/fashion-victims-street-art-referring-to-workers-in-slavery-and-child-labor/)

Regulating for Decent Work: Gerhard Bosch on employment relationships, social protection, and minimum wages

Regulating for Decent Work

Gerhard Bosch on employment relationships, social protection, and minimum wages

Gerhard Bosch, Professor of Sociology and Director of the Institute for Work and Skills at the University of Duisburg-Essen, Germany, discusses the complex linkages between more flexible employment relationships, social protection, minimum wage setting and collective bargaining.

via Regulating for Decent Work: Gerhard Bosch on employment relationships, social protection, and minimum wages.

Es weihnachtet sehr bei Amazon…

Wie schön kann doch Arbeit an Weihnachten sein – besonders bei Amazon ist das ein großer Spaß. Sogar der Betriebsrat macht mit. (Ist es der mit den Engelsflügeln? Bestimmt, eine so dumme Mütze lässt sich ein Betriebsrat doch wohl nicht aufsetzen…) Auf jeden Fall: die Bilder überzeugen uns…

AmazonLogistikzentrumWeihnachten

Wie heißt es in der Unterschrift zum Bild (das Bild ist ein Screenshot der Webseite, gemacht am 27.12.2014):

„Es weihnachtet in den Amazon Logistikzentren: Hier Betriebsrat und Mitarbeiter von Amazon Pforzheim bei der Verteilung süßer Überraschungen.“

Wer’s nicht glaubt, der mag hier nachschauen, es gibt noch viel mehr Schönes, das (dessen Darstellung…) man mit Worten kaum fassen kann: http://www.amazon-logistikblog.de/2014/12/23/die-amazon-logistikzentren-wuenschen-frohe-weihnachten/

Am 19.12.2014 wurde unter dem Titel „Gemeinsam Spaß haben“ (http://www.amazon-logistikblog.de/2014/12/19/unterhaltungspause-fuer-mitarbeiter-gemeinsam-spass-haben/) gepostet:

„Zum dritten Mal fanden in den Amazon Logistikzentren Live-Programme für Tausende von Mitarbeitern statt. Dieses Jahr sorgten die aus der ProSieben-Sendung „Got to Dance“ bekannten Gruppen „Dance Industry“ und „DMA Oldmen Crew“ für Unterhaltung. Für die Amazon Mitarbeiter, die während der Weihnachtszeit ihr Bestes geben, damit die Bestellungen rechtzeitig zum Fest ankommen, bedeutet das zunächst Arbeitsstopp: In der Zeit, in der die Auftritte stattfinden, stehen die jeweiligen Logistikzentren komplett still. „Gemeinsam Spaß haben“ lautet die Devise.

„Unsere Logistik ist so effizient, dass wir die Musik-Shows für unsere Mitarbeiter auch während der Hochsaison, mitten in der Weihnachtszeit, veranstalten können“, sagt Robert Marhan, Standortleiter eines der beiden Amazon Logistikzentren in Bad Hersfeld. Er muss es wissen, denn während der Unterhaltungseinlagen steht das jeweilige Logistikzentrum buchstäblich still. Niemand verpackt, und es werden auch keine Lkws abgefertigt, denn alle Mitarbeiter haben sich um eine rund acht Meter auf sechs Meter große Bühne mitten in einer der Lagerhallen versammelt. Dort geht es alles andere als ruhig zu: In diesem Jahr sorgen Tanzgruppen wie Dance Industry aus Österreich und DMA Oldmen Crew aus Augsburg, beide bekannt aus der ProSieben-Sendung „Got to Dance“ für Spaß und Unterhaltung.

Die Live-Auftritte an allen Standorten sind Teil vieler Aktionen, die es während der Weihnachtszeit für die Mitarbeiter in den Logistikzentren gibt: Von Weihnachtsgeschenken, adventlichen Leckereien und Überraschungsauftritten von Jongleuren und Zauberern bis zum täglichen Adventskalender mit Verlosungen.“

Nicht, dass jemand auf die Idee käme, es würde gestreikt…. (http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-12/streik-amazon-heiligabend).