“Flucht und Migration im Kontext der ökonomischen Globalisierung” – Vortrag von Prof. Dr. Birgit Mahnkopf

Prof. Dr. Birgit Mahnkopf : “Flucht und Migration im Kontext der ökonomischen Globalisierung” – Vortrag

12.5.2016, 19 Uhr, Café “Die Brücke”, Universitätsstr. 19, 45145 Essen

 

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“Kriege und Bürgerkriege, Unterdrückung und  Terror sowie bittere Armut vertreiben Menschen aus ihren Heimatländern. … Flucht, Vertreibung und Migration lassen sich nicht säuberlich trennen – sie gehören zusammen und verweisen auf das Scheitern des Kapitalismus als eines globalen Weltsystems.”

Prof. Dr. Birgit Mahnkopf ist Politikwissenschaftlerin an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin.

Vortrag “Machtmissbrauch in der Wirtschaft und seine Folgen”

“Machtmissbrauch in der Wirtschaft und seine Folgen” – ein vielversprechender Titel eines Vortrages von Prof. Heinz-J. Bontrup. Der Vortrag findet statt am 3.5.2016 in Haltern am See (siehe unten; siehe auch die Webseite: http://www.buecherfreunde-haltern.de/termine.htm)

“Fast alle reden über Wettbewerb, doch nur wenige verstehen das sich dahinter verbergende Prinzip einer sich immer mehr aufbauenden Wirtschaftsmacht und deren Machtmissbrauch in der Wirtschaft selbst, aber auch gegenüber dem demokratisch legitimierten Staat. Oligopole sind in vielen Märkten zur dominierenden Marktform geworden, und nicht nur die jüngsten Kartellenttarnungen manifestieren einen ungeheuren Machtmissbrauch. Dies hat beträchtliche Folgen, nicht nur für den Einzelnen, sondern genauso für die Wirtschaft und Gesellschaft als Ganzes. Prof. Dr. Heinz-J. Bontrup von der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen hält dazu einen Vortag. Dieser basiert im Wesentlichen auf seiner Veröffentlichung: „Wo geht es hier bitte zur Marktwirtschaft? Marktwirtschaftliche Ordnung, Wettbewerb und Wirtschaftsmacht“, pad- Verlag, Bergkamen 2012.”

  • Wann: Mittwoch, 3.5.2016,  19:00 Uhr
  • Wo: Stadtbücherei, Lavesumer Str. 1g, Haltern am See
  • Entgelt 5,00 EUR/Ermäßigt 3,00 EUR

Veranstalter: Stadtbücherei Haltern am See, Lavesumer Str. 1g, 45721 Haltern am See, Telefon 02364/ 933 216; DGB-Region Emscher-Lippe, Dorstener Straße 27a, 45657 Recklinghausen; VHS Dülmen – Haltern am See – Havixbeck, Münsterstraße 29, 48249 Dülmen, Telefon  02594/12 400

“Reinigungskräfte an der Duisburger St. Anna Klinik: Wenn man (bestenfalls) die Hälfte der Arbeitszeit bezahlt bekommt…”

Ich erlaube mir, hier einen Artikel von Labournet zu übernehmen:

“„Die Betroffenen haben Arbeitsverträge von gerade einmal einer halben Stunde pro Woche. Das ist in der Branche nicht unüblich – aber in Duisburg arbeiten die Beschäftigten tatsächlich zwischen drei und 4,5 Stunden täglich“, sagt Heike Stoffels. Ausbezahlt würden aber maximal zwei Stunden pro Tag“ – einer der zahlreichen Fakten in der Pressemitteilung „IG BAU: „Haarsträubende Zustände“ für ausländische Beschäftigte: Reinigungskräfte an Duisburger St. Anna-Krankenhaus um Lohn geprellt“  der IG BAU Rheinland vom 30. März 2016, worin es einleitend ausserdem heißt: „Mehrere bulgarische Beschäftigte der Bonner Firma Malta Clean & Service GmbH (MCS) müssten unbezahlte Mehrarbeit leisten und fachfremde Arbeiten machen, berichtet Gewerkschaftssekretärin Heike Stoffels

Siehe dazu auch: „Wir werden ausgebeutet“ am 03. März 2016 im LabourNet Germany, worin es unter anderem heißt: „Ganz typisch für diese Branche ist, dass die Beschäftigten einen Arbeitsvertrag mit einer täglichen Arbeitszeit von max. 3-4 Std. bekommen, aber dennoch 5-8 Stunden täglich arbeiten. Krankheitstage werden oft bei Minijobbern nicht gezahlt. Ein anderes großes Problem der Beschäftigten, ist die sogenannte Arbeitsverdichtung…“” (Quelle: http://www.labournet.de/?p=95677)

WSI-Mitteilungen 3/2016: Schwerpunktheft „Betriebliche Mitbestimmung: eine Bestandsaufnahme“

Im Schwerpunktheft der WSI-Mitteilungen 3/2016 geht es um „Betriebliche Mitbestimmung: eine Bestandsaufnahme“.

“Trotz ihrer Erfolge steht die betriebliche Mitbestimmung in Deutschland unter Druck. Nur in 10 % der betriebsratsfähigen Betriebe gibt es Betriebsräte. Der Anteil der Beschäftigten, die durch einen Betriebsrat vertreten werden, sinkt langsam, aber stetig. Und dort, wo Betriebsräte gegründet worden sind, werden diese zunehmend mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Sie müssen sich um immer mehr Themen kümmern, da ehemals von den Tarifvertragsparteien geregelte Sachverhalte vermehrt in die Betriebe verlagert und dort verhandelt werden. Atypische Beschäftigungsverhältnisse, geänderte Betriebsstrukturen und Digitalisierung verändern zudem die Rahmenbedingungen der Mitbestimmung.

Das aktuelle Schwerpunktheft der WSI-Mitteilungen geht diesen Entwicklungen nach und spürt, gestützt auf empirische Analysen, ihre Hintergründe und Ursachen auf. Dabei werden die Einstellungen der deutschen Erwerbsbevölkerung zur Mitbestimmung ebenso unter die Lupe genommen wie der komplexe Prozess von Betriebsratsgründungen, aktuelle Themen von Betriebsvereinbarungen und Reformbedarfe im Betriebsverfassungsgesetz.” (Quelle und mehr Informationen hier: (Flyer) und auch hier).

Neben weiteren Beiträgen erscheint dort auch unser Aufsatz: Werner Nienhüser, Esther Glück, Heiko Hoßfeld: “Einstellungen zur Mitbestimmung der Arbeitnehmer – welchen Einfluss haben Mitbestimmungserfahrungen?”