“Wie muss die Mitbestimmung weiterentwickelt werden? “

„Wie stehen die Menschen und Unternehmen zur Mitbestimmung? Wie kann der Wert der Mitbestimmung in einer sich stark wandelnden Arbeitswelt stärker verankert werden? Was kann Wissenscha…

Source: “Wie muss die Mitbestimmung weiterentwickelt werden? “

New Publication: “Determinants of the Perceived Bargaining Power of Works Councils – Results of an Empirical Investigation in 1000 German Firms”

We (Heiko Hoßfeld and Werner Nienhüser) have just published a paper titled “Determinants of the Perceived Bargaining Power of Works Councils – Results of an Empirical Investigation in 1000 German Firms“. We decided to use a new publication media, The Winnower, an “Open Scholarly Publishing” platform.

Abstract: The paper analyses the subjectively perceived bargaining power of the Works Councils, relative to the power of the management. We draw on a representative sample of telephone interviews with 1000 human resource managers and 1000 works councils in as many companies. First, we present empirical findings about the bargaining power relationship between works councils and management. Second, we identify causes for differences in power from firm to firm. All in all, our empirical results do not confirm hypotheses of the determinants of the perceived bargaining power derived from power-dependence theory. Only the degree of unionisation proved to have an impact on perceived power. Our findings indicate that subjectively perceived power is not sufficiently explained by resource control and its corresponding structural characteristics. Thus, other features of the bargaining relationship and its history as well as the characteristics of participants and the personal relationships should also be considered in future research. (Source)

You can read and review the paper here: https://thewinnower.com/papers/4639-determinants-of-the-perceived-bargaining-power-of-works-councils-results-of-an-empirical-investigation-in-1000-german-firms. That means, one can publish a paper immediately and for free, it can be reviewed by anyone, and we can revise the paper. A final version can get a DOI (for 25 $).

So if you would like to, you could write a short (or long) review; we would appreciate this very much.
Using this kind of publishing is some kind of experiment for us. Normally we submit our papers to academic journals with a double-blind review process. The reason for trying out an alternative way of publishing, is on the one hand, that we were not successful in publishing the paper. One reason might be, that it tells a negative story, to simplify it: We could not confirm most of our hypotheses and we have only ad-hoc explanations why our hyptheses were not confirmed. On the other hand we think that the results of our analysis are interesting. So we decided to publish it on The Winnower.

“Flexible Arbeitszeitgestaltung” (von Manuela Maschke)

Eine neue Publikation der Friedrich-Ebert-Stiftung:
DASA - working time

“In der Debatte um die Digitalisierung der Arbeitswelt spielt die Flexibilisierung von Arbeitszeit eine zunehmend größere Rolle. Damit diese Flexibilität aber nicht nur zu Arbeitsverdichtung führt, sondern Arbeitnehmer_innen auch mehr Zeitsouveränität einräumt, bedarf es der aktiven Ausgestaltung und Regelung durch die Sozialpartner. Die Broschüre gibt einen Überblick konkreter betrieblicher Beispiele im Hinblick eines Interessenausgleichs zwischen Unternehmen und Beschäftigten.” (Hier zum kostenlosen Download: http://library.fes.de/pdf-files/wiso/12491.pdf) (Bild: By Arnoldius (Own work) via Wikimedia Commons, für weitere Informationen auf das Bild klicken )

Datenreport 2016

“Datenreport 2016: Sozial­bericht für Deutschland. Der Datenreport ist ein Sozialbericht, der von der Bundes­zentrale für politische Bildung zusammen mit dem Statistischen Bundesamt, dem Wissenschafts­zentrum Berlin und dem Sozio-oekonomischen Panel des Deutschen Instituts für Wirtschafts­forschung herausgegeben wird.Er kombiniert Daten der amtlichen Statistik mit denen der Sozial­forschung und schafft ein umfassendes Bild der Lebens­verhältnisse und der Einstellungen der Menschen in Deutschland.” (Quelle und Download als PDF hier: Datenreport – Statistisches Bundesamt (Destatis))

“Ausgedient” – Film der Bundeszentrale für politische Bildung

“Der Filmemacher Michael Richter begleitete über zwei Jahre lang Bundeswehrsoldaten, die traumatisiert aus dem Auslandseinsatz zurückgekehrt sind. Er zeigt die Soldaten bei der Arbeit, zu Hause, beim Spaziergang im Park, bei der Therapiesitzung im Bundeswehrkrankenhaus. Die Soldaten beschreiben in Interviews, was ihnen im Einsatz widerfahren ist und wie sich ihr Leben dadurch verändert hat.” (Quelle: Ausgedient | bpb  )

Der Dokumentarfilm klingt sehr interessant, ich will ihn mir unbedingt ansehen. (Ausnahmsweise poste ich den Hinweis schon, bevor ich mir ein Urteil erlauben kann.)

Ideenwettbewerb “Digitalisierung, Mitbestimmung, gute Arbeit”

Die Hans-Böckler-Stiftung schreibt einen interessanten Ideenwettbewerb aus.

“„Algorithideenwettbewerb-digitalisierungmus oder Mensch – wer bestimmt?“ Digitale Algorithmen dringen zunehmend in alle Lebensbereiche ein, insbesondere auch in die Arbeitswelt. Wer aber bestimmt die Algorithmen?

Um diese Frage geht es in einem Ideenwettbewerb „Digitalisierung, Mitbestimmung, gute Arbeit“, zu dem die Hans-Böckler-Stiftung einlädt. Gesucht sind Skizzen zu Forschungsprojekten, die Digitalisierung als einen sozialen Prozess untersuchen und dabei insbesondere die Veränderung von Machtverhältnissen in den Blick nehmen. Im Zentrum steht die Frage: Wie lässt sich Digitalisierung mit dem Ziel gestalten, die Machtverhältnisse zugunsten von guter Arbeit und Mitbestimmung zu verändern?

Forschungsskizzmensch-oder-algorithmusen können bis zum 15. August 2016 bei der Hans-Böckler-Stiftung eingereicht werden.

URL des Ideenwettbewerbs: http://boeckler.de/64874.htm”

 

 

Absage des Vortrages wegen Erkrankung der Referentin – “Flucht und Migration im Kontext der ökonomischen Globalisierung” – Vortrag von Prof. Dr. Birgit Mahnkopf

Gerade erreicht uns folgende Nachricht:

“Leider kann Frau Mahnkopf wegen einer Erkrankung morgen (12.05.2016) nicht nach Essen kommen und wir müssen deswegen die Veranstaltung absagen. Es tut Frau Mahnkopf sehr, sehr leid und uns von Attac gleichermaßen. Es wäre sicherlich eine interessante Veranstaltung geworden, die aus der Tagesaktualität herausgeführt und uns die Fragen von Flucht und MIgration in einem größeren Kontext zugänglich gemacht hätte.”

Wir wünschen Gute Besserung und würden uns freuen, wenn der Vortrag nachgeholt werden könnte.
Prof. Dr. Birgit Mahnkopf : “Flucht und Migration im Kontext der ökonomischen Globalisierung” – Vortrag

12.5.2016, 19 Uhr, Café “Die Brücke”, Universitätsstr. 19, 45145 Essen

 

Mahnkopf Flyer Front.pdf_01Mahnkopf Flyer Back.pdf_01

 

“Kriege und Bürgerkriege, Unterdrückung und  Terror sowie bittere Armut vertreiben Menschen aus ihren Heimatländern. … Flucht, Vertreibung und Migration lassen sich nicht säuberlich trennen – sie gehören zusammen und verweisen auf das Scheitern des Kapitalismus als eines globalen Weltsystems.”

Prof. Dr. Birgit Mahnkopf ist Politikwissenschaftlerin an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin.