Das Fernsehmagazin MONITOR berichtete am 24.11.2011 über “die neuen Tricks der Zeitarbeitsbranche”. Nach den Recherchen von MONITOR verrechnet das Leiharbeitsunternehmen Randstad einsatzfreie Zeiten mit dem Zeitkonto der Leiharbeiter. Dies ist gesetzeswidrig. In dem Beitrag von MONITOR kommt Prof. Peter Schüren, Arbeitsrechtler an der Universität Münster zu Wort: “Randstad muss die Zeiten zwischen einzelnen Arbeitseinsätzen ebenfalls bezahlen. Und mit diesem Konto wird genau das vermieden. Man gibt den Leuten das, was sie bereits vorher verdient haben und deklariert das als Arbeitseinkommen der Zwischenzeit. Das ist nicht in Ordnung, das ist mit dem Gesetz so nicht vereinbar und steht auch im Tarifvertrag nicht drin. Das hat Randstad sich in einer Betriebsvereinbarung und im Arbeitsvertrag selbst gebastelt.”
Randstad bestreitet diese Vorwürfe. MONITOR verweist auf Arbeitsverträge von Randstad, in denen es heißt: “Der Ausgleich von Zeitkonto-Plusstunden erfolgt in einsatzfreien Zeiten durch Freizeit;
sofern keine Plusstunden vorliegen, bauen sich Minusstunden auf.” (Quelle: MONITOR)
“Honolulu – A change in the programmed entertainment at last night’s Asia-Pacific Economic Cooperation (APEC) gala left a few world leaders slack-jawed, though most seemed not to notice that anything was amiss.
During the gala dinner, renowned Hawaiian guitarist Makana, who performed at the White House in 2009, opened his suit jacket to reveal a home-made “Occupy with Aloha” T-shirt. Then, instead of playing the expected instrumental background music, he spent almost 45 minutes repeatedly singing his protest ballad released earlier that day. The ballad, called “We Are the Many,” includes lines such as “The lobbyists at Washington do gnaw…. And until they are purged, we won’t withdraw,” and ends with the refrain: “We’ll occupy the streets, we’ll occupy the courts, we’ll occupy the offices of you, till you do the bidding of the many, not the few.””
“Die Macher von fluegel.tv haben es sich zur Aufgabe gemacht, einen Teil zur Demokratisierung der Gesellschaft beizutragen, indem Diskussionen, Kongresse, Demonstrationen, etc. möglichst live und in voller Länge übertragen werden.” (Quelle: http://www.fluegel.tv/index.php?article_id=27).
Die Dokumentation von Günter Wallraff in der neuen Reihe ZDF.zoom zeigt, wie Betriebsräte vom Arbeitgener systematisch mit Hilfe von Rechtsanwälten schikaniert werden.
Der gemeinützige Verein autofocus Videowerkstatt produziert und vertreibt politische Dokumentarfilme. Derzeit sind es rund 250 unabhängig produzierte Filme.
Hier einige Titel zum Themenfeld “Arbeit”, die allesamt interessant klingen (1 Titel habe ich gerade bestellt) (alle Zitate [in ""] aus: http://www.videowerkstatt.de/arbeit/):
La terra(e)strema (Italien 2009): Es geht um das sizilianische Landleben, insb. der Kleinbauern.
The Red Tail (USA 2009): Streik der Flugzeugmechaniker und Reinigungskräfte gegen Northwest Airlines
“arbeitsscheu – abnormal – asozial” (BRD 2010): “Berlin Lichtenberg: sanierte Eigentumswohnungen, Townhouses für den anspruchvollen Geschmack. Das Gebiet in Wassernähe ist heute im baulichen Aufschwung begriffen.”
Designing Society (BRD 2009): “Ein Film zum Grundeinkommen Kopfgeld, Bürgergeld, HarztIV oder 1€ Jobs”
“Es geht nicht nur um unsere Haut” (BRD 2007): Arbeitskampf bei Bosch-Siemens-Hausgeräte in Berlin-Spandau